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Bockwurst nach Hausgrauenart

Wenn ich jemals einen Telefonjoker zu Rate ziehen werde, wird bei Cord das Telefon klingeln. Ich werde ihm die Frage vorlesen und auf Antwort hoffen.

Die Frage könnte zum Beispiel heißen: Ich fahre 1956 a) in die Tschechische Republik b) Tschechoslowakei oder c) Tschechei (d fällt mir grade nicht ein).

Ich werde mit Gewissheit b) wählen und ins Grübeln kommen. Soll c) eine Fangfrage sein? In welchem Jahr fahre ich…? Cord wird mir zu helfen wissen.

Aber ich reise heute. Ohne Cord. Aber mit einem Ziel: Prag. Schön!

Prag ist eine Art Las Vegas Europas. Spätestens am 1. Mai wird die Stadt von einer Touristenwelle überschwemmt, die – wenn überhaupt – im Oktober versiegt.

Ich frage mich oft, wie man es als Bewohner eines echten Disney World aushält.
Aber okay. Mich fragt auch niemand, wie ich morgens trotz italienischer Schüler-Gruppen zur Arbeit finde.

Zum Punkt. Worum geht es hier eigentlich?

Es geht um Essen in Prag. Prager Essen.

Prager Essen ist alles, außer gesund. Als Pseudo-Kurzzeit-Vegetarierer weiß ich: die vegetarische Küche anno 2011 ist vielfältig, spannend, voller Überraschungen. In Prag bedeutet das: Brokkoli überbacken mit Käse. Okay…

Bockwurst nach Hausgrauenart, wie in der Speisekarte angepriesen, klingt auch verlockend. Die Wahl fällt dennoch auf die halbe Ente.

Ein besonderer Dank gilt Frank. Dem Neu-Prager.Vergiss bitte den eingeschweißten Instantknödel nicht, wenn Du Freitag nach Berlin kommst.

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