© 2012 Boys Don't Cook nomorewellfleisch

Lange Nacht des Grauens oder Göbeln in Döbeln

In Berlin war neulich wieder die „Lange Nacht der Museen“. Ich bin nicht übermäßig davon begeistert, mich mit Scharen von Menschen durch Ausstellungen zu quetschen nur um hinterher sagen zu können „kenn’ ich, war ich schon“.

Dennoch erinnert mich dieser Tag immer wieder daran, in das Pathologische Museum zu gehen, oder wie es richtig heißt, das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité.

Dort, so berichtete mir ein Freund, gäbe es Dinge zu sehen, von denen David Lynch nicht einmal weiß, dass es sie je gab. Ähnlich wie David erging es mir beim heutigen Gang durch den Supermarkt. Erst mochte ich meinen Augen nicht recht trauen, aber dieses Glas mit der weißlichen Flüssigkeit enthielt tatsächlich etwas, das Fleisch sehr ähnlich gewesen sein muss. Der Name des Grauens: Döbelner Wellfleisch.

Wellblech war mir bis dato ein Begriff, aber Wellfleisch?!

Das Internet weiß wie immer Rat:

„Gekochtes Bauchfleisch vom Schwein mit Schwarte in Stücken in transparenter Gelantine mit Majoran und Fettabsatz am Glasrand.
Geruch arteigen, Geschmack majoranbetont.“

Ich muss das mit dem Pathologischen Museum echt mal angehen. Schlimmer als im Supermarkt kann es auch nicht werden.

AKTUALISIERUNG vom 9.3.2012: Es tut mir leid, ich musste das Bild runter nehmen. Wer es unbedingt sehen möchte schickte mir eine Mail und hängt eine Kopie seines Persos an. Führerschein geht auch. Was die Kukusuhr damit zu tun hat? Gar nichts – sieht einfach nur besser aus…

3 Comments

  1. Posted Februar 7, 2012 at 8:55 am | #

    Haha!
    Wellfleisch gibt’s bei uns auch beim Metzger, gekochtes Bauchfleisch eben, gern zu Sauerkraut :)

    • Boys Don't Cook
      Posted Februar 24, 2012 at 8:52 pm | #

      Was? In welcher Stadt lebst Du? Ich komme morgen vorbei…

  2. Posted Februar 25, 2012 at 3:48 pm | #

    Einfach nur Süddeutschland *g+
    Ich mach demnächst welches für dich, versprochen!

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