© 2012 Boys Don't Cook Hamburger

Denn sie wissen nicht, was sie in sich hinein stopfen


Wir alle kennen das. Ab und an erwischt man sich in einem dieser Fastfood-Läden. Mir passiert das höchst selten und ich spreche hier nicht von dem Ich-Lese-keine-Bild-Phänomen. Im Gegenteil. Mc Donalds und Co lösen bei mir regelrechte Aggressionen aus. Mein absolutes Horrorszenario sieht wie folgt aus. Ich fahre U-Bahn und neben mich setzt sich ein – nennen wir es Mensch – mit einer Papiertüte. Zu den wummernden Bässen seiner Kopfhörer entfaltet er die obere Hälfte der Tüte, um kurze Zeit später seinen Unterarm halb darin verschwinden zu lassen. Nach gefühlten Stunden des Wühlens kommen ein paar Pommes begleitet von einer Geruchswolke zum Vorschein, die den Waggon in eine fahrende Imbissbude verwandeln. Sind die Patscher groß genug, beißt auch mal ein „Hamburger“ an die Hände-Angel.

Das allerschlimmste allerdings ist das Knister-Geräusch der Papiertüte. Damit kann man mich wirklich foltern. Keine Ahnung woran es liegt. Vielleicht bin ich als Kind zu viel von aufgeblasenen Brötchentüten erschreckt worden. Ich weiß es nicht.

Da die Welt ungerecht ist und diese Mitmenschen alles ungesehen in sich hinein stopfen, entgeht ihnen leider auch der Anblick dieser Papierhack-Ungetüme, die aussehen als hätten sie bereits das Stadium der Vorverdauung erreicht.

Ein kluger Zeitgenosse hat sich hier die Mühe gemacht und Mal Werbung und Realität miteinander verglichen. Eine kleine Genugtuung sei mir gestattet.

Werbung vs Realität

Copyright Foto: Alphaila

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